Anthropic hat Anfang März 2026 die Default-Cache-TTL stillschweigend
von 1h auf 5min gesenkt. Bei Sessions mit Pausen >5min wird der Cache
jedes Mal neu geschrieben (teuer). Dieser Commit aktiviert die
extended 1h-TTL über beide Pfade.
API-Pfad (AnthropicService):
- Beta-Header "extended-cache-ttl-2025-04-11" hinzugefügt
- Falsches Top-Level cache_control (Root-Level wurde ignoriert) entfernt
- Neue Helper ApplyCacheControlToLast() setzt cache_control idempotent
auf das letzte Element via JSON-Roundtrip zu Dictionary
- 2 Cache-Breakpoints pro Iteration:
* Letztes Tool (cached gesamten Tool-Block)
* Letzter System-Prompt-Block (cached System-Prompt)
- Sub-Agent-Loop (Preparer/Review/Finalizer): String-System-Prompt wird
bei Bedarf in Block-Form mit cache_control konvertiert
CLI-Pfad (ClaudeCliService):
- Env-Var ENABLE_PROMPT_CACHING_1H=1 für jeden CLI-Child-Prozess gesetzt
(offizieller Opt-in seit Claude CLI 2.1.108, gilt für API-Key,
Bedrock, Vertex, Foundry)
Aktivierung: Umgebungsvariable GOTT_CLI_DEBUG_BYTES=1
Im Debug-Modus wird ein TeeReadStream zwischengeschaltet, der alle rohen Bytes
vom Claude-CLI-Prozess in eine .bin-Datei schreibt (vor dem UTF-8-Decode).
Zusätzlich wird jedes Vorkommen von U+FFFD im decoded Output mit Position,
Kontext und FFFD-Counter in eine .log-Datei protokolliert.
Logs landen in data/cli-debug/cli-stdout-{timestamp}.{bin,log}.
So können wir das intermittierende �-Problem auf Windows beweisbar einkreisen:
- Wenn .bin valide UTF-8-Bytes enthält aber .log FFFD-Treffer hat → unser Decoder
- Wenn .bin bereits invalide Bytes (CP1252) enthält → Claude-CLI/Node ist schuld
- Wenn .bin bereits EF BF BD enthält → Anthropic-Server schickt schon kaputt
Im Default-Modus (Env-Var nicht gesetzt) bleibt der ursprüngliche Default-Reader
aktiv – kein zusätzlicher Disk-IO im Normalbetrieb.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Setzt die folgenden Commits zurück, da sie das Problem nicht behoben haben:
- e75c437 fix(encoding): UTF-8 prozess-global + 16-KB-StreamReader für CLI-Output
- bfd550e fix: UTF-8-Encoding gehärtet (SSE-Reader + CLI-Workspace)
- 32aad7f fix: UTF-8-Encoding für Claude CLI auf Windows erzwingen
Trotz cmd.exe-Wrapper mit chcp 65001, explizitem UTF-8-StreamReader (16 KB Buffer,
ohne BOM-Detection), Console.OutputEncoding global auf UTF-8 und LANG/LC_ALL/
PYTHONIOENCODING-Env-Vars treten weiterhin Replacement-Chars (�) für Umlaute
und Em-Dashes auf Windows auf. Der Bug muss separat per Diagnose-Logging
nachgestellt werden.
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Zwei zusätzliche Härtungen gegen intermittierende �-Replacement-Chars
(Umlaute, Em-Dash) im CLI-Output unter Windows:
- Program.cs: Auf Windows Console.OutputEncoding/InputEncoding = UTF-8
setzen. Wirkt prozess-global via Win32 SetConsoleOutputCP/SetConsoleCP
und wird von direkt gestarteten Child-Prozessen geerbt – ergänzt den
bestehenden chcp-65001-cmd-Wrapper. In try/catch, falls als Windows-
Dienst ohne Console gestartet.
- ClaudeCliService.cs: stdout-Lesen mit eigenem StreamReader (16-KB-
Buffer, explizit UTF-8 ohne BOM-Detection) statt Default-Reader (1 KB).
Verhindert, dass bei gefragmentierten Pipe-Reads Multi-Byte-UTF-8-
Sequenzen über Buffer-Grenzen aufgesplittet werden und der Decoder
den State verliert.
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- AnthropicService.Streaming.cs + OpenAiService.cs: SSE-StreamReader nutzt
jetzt expliziten UTF-8-Encoder mit 16-KB-Buffer (statt default 1 KB) und
ohne BOM-Detection. Verhindert intermittierende Replacement-Chars (�),
die entstehen können, wenn Multi-Byte-UTF-8-Sequenzen ungünstig über die
Read-Boundary eines NetworkStreams gesplittet werden.
- ClaudeCliService.cs: cmd.exe-Wrapper jetzt mit /D (AutoRun-Skripte aus
Registry deaktivieren) und WorkingDirectory wird auf den Session-Workspace
gesetzt. Vorher erbte der Child-Prozess das CWD von gott (bei Windows-
Diensten C:\WINDOWS\system32).
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Auf Windows kam es sporadisch zu Replacement-Chars (�) für Umlaute
und Em-Dash, weil claude.exe Output mit CP1252/CP850 schreiben konnte.
Lösung: CLI über cmd.exe wrappen und Codepage 65001 (UTF-8) erzwingen,
zusätzlich LANG/LC_ALL/PYTHONIOENCODING auf UTF-8 setzen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Process.Dispose() gibt nur den Handle frei, killt aber nicht den Prozess.
Jetzt wird per CancellationToken.Register() der gesamte Prozessbaum
(entireProcessTree: true) sofort beendet wenn der User auf Stoppen klickt.
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- CLAUDE_CLI_PATH Umgebungsvariable als höchste Priorität bei CLI-Suche
- CreateCliStartInfo() Helper dedupliziert ProcessStartInfo-Erstellung
- .cmd-Wrapper-Logik entfernt (nicht benötigt)
- PATH-Suche priorisiert .exe für Windows
Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 <noreply@anthropic.com>
Sessions können jetzt einen Unity MCP-Server (URL + Token) konfigurieren.
Die CLI erhält automatisch die MCP-Config mit korrektem Transport-Typ
(URL-basierte Erkennung: /sse → SSE, sonst HTTP für streamableHttp).
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Read-Tool wird jetzt immer erlaubt (nicht nur mit Workspace), und
/tmp/gott-cli-images/ wird als --add-dir hinzugefügt, damit gesendete
Bilder von der CLI gelesen werden können.
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MCP-Server erweitert um ask_user_choice (Long-Poll), memory_read, memory_write
und memory_list Tools. MCP-Config wird jetzt immer generiert (nicht nur bei
Remote-Verbindung). InternalEndpoint um PendingChoices + choice-respond Endpoint
ergänzt. Frontend differenziert CLI-Modus (choice-respond API) vs. API-Modus.
Gesamter :::ASK_USER_CHOICE::: Text-Marker-Mechanismus aus ClaudeCliService,
AnthropicService, markdown.js und stream-ui.js entfernt.
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- Python MCP-Server (stdio, JSON-RPC 2.0) für remote_execute via Claude CLI
- Interner API-Endpoint /api/internal/remote-execute mit Token-Auth
- MCP-Config wird automatisch generiert wenn Remote-Verbindung vorhanden
- Auth-Middleware: /api/internal/ von Auth ausgenommen
- Frontend: :::ASK_USER_CHOICE::: Blöcke als interaktive Buttons rendern
- Streaming: Unvollständige Choice-Blöcke werden während des Streams versteckt
- tool-ui.js: MCP-Tool-Namen generisch normalisieren (mcp__server__tool → tool)
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- Tool-Namen/Inputs von CLI-Konvention auf gott-Konvention mappen (Edit→edit_file, file_path→path etc.)
- Text vor Tool-Use in DB flushen für korrekte Reihenfolge (statt alles am Ende als Blob)
- lineBuffer in ClaudeCliService vor Tool-Start und bei Text-Block-Ende flushen
- ToolResult-Events parsen und in DB speichern (CLI sendet diese als type:"user" Messages)
- Errors in DB speichern und als SSE-Event senden
- Bild-Attachments als Temp-Dateien für CLI bereitstellen (Read-Tool kann sie lesen)
- Frontend: tool_result Handler, Tool-Name-Normalisierung, appendToolResult()
Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 <noreply@anthropic.com>
- ClaudeCliService: Marker-basierte ask_user_choice Erkennung im Stream-Parser
- AnthropicService: StreamChatViaCli mit allowUserChoice, planMode, webSearch
- BuildHistoryContext erweitert für tool_use/tool_result (Choice-Antworten)
- Tool-Use Records werden in DB persistiert (Poll-Kompatibilität)
- CLI Tools konfigurierbar: Workspace/Plan-Modus/WebSearch/kein Workspace
- OAuth DB-Felder für zukünftige Token-Verwaltung
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